Referenzprojekt · Nottuln
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Neubau eines 175 m² großen Einfahrtsbereichs in Nottuln.
Eine Fläche dieser Größe braucht einen Oberbau, der Fahrzeuglasten dauerhaft trägt, ohne dass sich später Spurrinnen oder Setzungen bilden – bei 175 m² macht sich ein zu dünner oder ungleichmäßig verdichteter Oberbau schneller bemerkbar als bei einer kleinen Fläche.
Verlegt wurde ein Kleinpflaster im Mehrsteinsystem, 9-fach-Verbund – ein Verlegemuster aus neun unterschiedlich großen Steinen, die sich zu einem unregelmäßig wirkenden, aber exakt wiederkehrenden Muster zusammensetzen. Diese Verlegeart braucht mehr Sorgfalt beim Verlegeplan als ein einfacher Reihenverband, weil sich Fehler im Muster über die Fläche fortsetzen und erst nach mehreren Quadratmetern auffallen.
Bei 175 m² wurde die Fläche in Verlegeabschnitten bearbeitet, damit Fuge und Gefälle zur Entwässerung durchgängig gleich bleiben. Ergebnis: eine durchgängig belastbare, gepflasterte Einfahrt mit einheitlichem Fugenbild.
Einblicke in die Umsetzung.

Das Kleinpflaster kombiniert bewusst mehrere Farbtöne im Neunerverbund – so entsteht die für historische Innenhöfe typische, lebendige Fläche.

Selbst der NRW-Kanaldeckel sitzt exakt im Pflasterraster – sauberes Handwerk zeigt sich gerade an solchen Details.

Der komplette Hofbereich zwischen den historischen Gebäuden ist neu gepflastert, die alte Backsteinmauer bleibt als Einfassung erhalten.

Am Rand zur bestehenden Kopfsteinpflasterfläche fügt sich das neue Kleinpflaster nahtlos in den historischen Bestand ein.

Ein Hochbeet aus fertigen Betonelementen (Winkelstützelementen) mit bunter Bepflanzung setzt einen Farbakzent inmitten der neu verlegten Hoffläche.

Aus der Vogelperspektive zeigt sich das gleichmäßige Verlegemuster über die gesamte Fläche – jede Fuge sitzt exakt im Raster.

Auch an Gebäudekanten und Ecken wurde jeder Stein einzeln zugeschnitten, damit der Rand exakt an die Fassade anschließt.

Eine schnurgerade Rinne führt Oberflächenwasser mittig durch die Fläche ab, beidseitig exakt ins Pflastermuster eingepasst.

Rund um einen bestehenden Mast wurde Natursteinmosaikpflaster aus Grauwacke gesetzt, damit die Fläche lückenlos an das Hindernis anschließt.

Zwischen historischer Bausubstanz und Baustellenausrüstung nimmt das Projekt in Nottuln sichtbar Form an.
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